Best Practice

Unsere Cocktail Kirschen bieten das gewisse Extra für eine Lehre, die leuchtet. Hier findet Ihr Best Practice Erfahrungswerte von Lehrenden mit unterschiedlichen gendersensiblen Lehrmethoden. Lasst Euch inspirieren!

Gil&Toni wollen reden – und zwar mit Euch: In kurzen Interviewsequenzen sprechen Lehrende der Hochschule München darüber, welche Lehrmethoden in ihren Lehrveranstaltungen zur Anwendung kommen. Außerdem verraten sie Euch, wie sich die Dynamik im Vorlesungssaal durch gendersensibles Enrichment verändert und reflektieren kritisch über aktuelle und zukünftige Lehrsituationen.

Nicht alle der hier vorgestellten Lehrmethoden haben eine augenscheinliche, exklusive Verbindung zum Thema gendersensible Lehre. Trotzdem tragen sie zu einer gendersensiblen Lernatmosphäre ebenso wie zu einem allgemeinen Klima der Offenheit bei. Oftmals braucht es nur einen Perspektivwechsel und etwas didaktische Experimentierfreudigkeit, um das eigene Bewusstsein für unterschiedliche Bedarfe, diverse kognitive Voraussetzungen und Lebenssituationen von Studierenden zu stärken. Mithilfe einer methodischen Vielfalt in Lehrveranstaltungen wird allen Studierenden unabhängig von Geschlecht, ethnischem Hintergrund, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung die Teilhabe an der Lehre ermöglicht, wodurch der Lern- und Studienerfolg insgesamt nachweislich spürbar steigt.

Habt auch ihr innovative Ideen und Erfahrungen, die Ihr teilen möchtet? Oder sucht Ihr nach Unterstützung und wünscht Euch mehr Austausch zu diesen Themen? Ob Lehrende, Studierende oder überhaupt alle Hochschulangehörige – Gil&Toni freuen sich auf Eure Erfahrungen und Fragen! Schreibt uns gerne: gilundtoni@hm.edu.

Schau ́Dir unsere Best Practice Videos an:

  • Get Your Classroom Flipped!

    — mit Bastian Katz

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    mit Bastian Katz

    Bastian Katz, Professor für Software Engineering an der Fakultät 07 berichtet, was ihn an der Lehre begeistert. Außerdem stellt er den Flipped Classroom vor. Hier bekommen Studierende bereits vor der Lehrveranstaltung Materialien zur Verfügung gestellt, mithilfe derer sie sich selbstständig in ein Thema einarbeiten können. Im Seminar werden die Inhalte dann gemeinsam vertieft, geübt und erweitert. Die Methode fördert die Chancengleichheit zwischen Studierenden, da diese sich das Wissen zuhause in individueller Geschwindigkeit aneignen und anschließend aktiv zur Lehre beitragen können.
    Im Verlauf des Interviews spricht Bastian Katz auch über seinen eigenen Reflexionsprozess hinsichtlich gendersensibler Lehre und betont die Rolle von fachlichen Vorbildern für das Aufbrechen von Stereotypen – insbesondere in einer heute noch überwiegenden „Männerdomäne“ wie der Informatik.

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    Sweet & Sour Sauce – Erfahre mehr über die pikantesten Gender Gaps

    Saure Gürkchen – wo Gender vom Feind zum Freund wird

  • Jammern, Utopie, Veränderung: Let’s Get this Future Started!

    — mit Claudia Stracke-Baumann

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    mit Claudia Stracke-Baumann

    Claudia Stracke-Baumann ist Professorin für die Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit an der Fakultät 11 und zudem eine echte Expertin für die Zukunftswerkstatt. Im Interview erklärt sie, weshalb sich die Zukunftswerkstatt als kreative und gendersensible Lehrmethode eignet, um sich mit sozialen Problemen zu befassen. 
    Die Zukunftswerkstatt hat drei zentrale Phasen: die Kritik- und Beschwerdephase, die Fantasie- und Utopiephase sowie die Realitäts- und Praxisphase. In jeder Phase können sich die Studierenden einbringen, eigene Themen auswählen und den Prozess vorantreiben. Sie interagieren miteinander ebenso wie mit der moderierenden Lehrperson wertschätzend und auf Augenhöhe. Gemeinsam widmen sie sich der Frage, wie Wünsche Wirklichkeit werden können. Ziel der Methode ist es, Lösungen zu entwickeln, aus denen anschließend konkrete Forderungen abgeleitet werden können. Alle Teilnehmenden werden hier unabhängig ihres Geschlechts durch die Erfahrung der Selbstwirksamkeit motiviert und demokratisiert, gesellschaftlichen Wandel einzuleiten.

    featuring

    Süßer Aufstrich: Eine extra Portion Gleichstellungspolitik

    Cocktail-Kirschen für mehr praktische Inspiration aus der Lehre

  • Expertise-Talk: Hier kommen die Profis!

    — mit Jörg Reinhardt

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    mit Jörg Reinhardt

    Jörg Reinhardt, Professor an der Fakultät 11, lehrt die rechtlichen Grundlagen in der Sozialen Arbeit und in der Kindheitspädagogik. Mitgebracht hat er den Expertise-Talk. Diese Lehrmethode setzt Jörg Reinhardt ein, um vergleichsweise trockenen theoretischen Input aufzulockern. Im Interviewformat berichten Personen aus der Praxis von ihren Erfahrungen in ihrer Branche und beantworten die Fragen der Studierenden. 
    Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird die Interaktion in Lehrveranstaltungen maßgeblich gesteigert. Gleichzeitig wecken die Interviews das Interesse der Studierenden für potentielle Berufsfelder und bieten die Möglichkeit, dahingehend erste Kontakte zu knüpfen. Die Methode eignet sich deshalb besonders, um Frauen sowie queere Personen zu ermutigen, sich an geschlechtsuntypische Berufe heranzuwagen und berufliche Klischees aufzubrechen.

    featuring

    Süßer Aufstrich: Gleichstellung, die schmeckt

    Saure Gürkchen im Tausch gegen saftige Lehre

  • Mut zur großen Transformation.

    – mit Ralph Buchner

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    mit Ralph Buchner

    Ralph Buchner lehrt seit über 20 Jahren Design an der Fakultät 12. Seine neue Leidenschaft ist die Innovationsprofessur im Bereich der transformativen Lehre. Im Interview spricht Ralph Buchner darüber, wie wir die große globale Transformation aktiv mitgestalten und dabei dem erkrankten Bildungssystem trotzen können. Lässt sich im Zuge dessen ein Kulturwandel in Richtung Gender- und Diversitätssensibilität anstoßen?
    Die neue Epoche der Metamoderne geht nicht nur mit Umwälzungen der gesellschaftlichen Teilbereiche einher, sondern auch mit dem Wandel der eigenen Identität. Als Mitschöpfende der Gegenwart liegt es an uns, anzuerkennen, dass wir Teil eines von Interdependenzen, Co-Kreativität und Symbiose geprägten Kraftfeldes sind. Hier werden im Chaos der großen Transformation kulturelle Muster geboren, es entstehen immer neue Bewegungen und Gegenbewegungen. Auf der Suche nach der eigenen Funktion empfiehlt es sich – auch in einer gendersensiblen, modernen Lehre – Herzintelligenz und Bauchgefühl gleichermaßen mit einzubeziehen wie den rationalen Verstand.

    featuring

    Sweet & Sour Sauce: Zeit, die Gender Gaps zu schließen

    Süßer Aufstrich: Gleichstellungspolitik der Metamoderne